<  2 Köche - 4 Gänge - 8 Gäste mit Bürgermeister Stötzel
08.04.2019 16:51 Alter: 135 Tage
Von: Beate Claar

Lions Spende für das Projekt „wellcome“ der fbs


v. l. n. r.: Kai Abraham, Leiter der Ev. Familien-Bildungsstätte; Sabine Rother-Holste, wellcome-Koordinatorin in Marburg und Ralf Laumer, Präsident des Lions Club Marburg.

Der Lions Club Marburg hat der Marburger Familien Bildungsstätte eine Spende in Höhe von 1000 Euro für das Projekt „wellcome“ überreicht.

Im Projekt wellcome unterstützen Ehrenamtliche Familien in der ersten Zeit nach der Geburt eines Kindes, die für viele Familien – trotz aller Freude – eine große Herausforderung sein kann: das Baby schreit und schläft nicht, die Eltern sind übernächtigt, niemand schafft es einzukaufen oder zu waschen, das Geschwisterkind ist eifersüchtig und die Zeit reicht sowieso nie.

In dieser Situation unterstützt die ehrenamtliche Mitarbeiterin des Projekts wellcome die Familie. Sie kümmert sich um das Geschwisterkind, wacht über den Schlaf des Babys, damit die Eltern sich etwas ausruhen können, sie unterstützt ansonsten ganz praktisch bei Alltagsaufgaben oder hört schlicht und ergreifend zu.

Die Spende des Lions Club Marburg dient dazu, die Unterstützung der ehrenamtlichen Kräfte auch Familien anbieten zu können, die aufgrund ihrer finanziellen Situation den üblichen Eigenanteil der Familien von 5 bzw. 10 Euro pro Stunde nicht aufbringen können. Und somit Familien zu unterstützen, denen aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation die Unterstützung der „Engel“ des wellcome-Projektes besonders gut tut und somit vor allem dem Neugeborenen zugute kommt.

Hintergrund:
Im 2010 gestarteten wellcome-Projekt wurden bisher 141 Familien unterstützt. Aktuell stehen vier Familien auf der Warteliste, im Juni kommt eine weitere hinzu. Zur Zeit unterstützen neun „Engel“ junge Familien, Einzelne von ihnen mehrere Familien gleichzeitig. Pro Jahr werden im Schnitt 1000 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet, die Ehrenamtlichen werden dabei umfassend fachlich begleitet, unter anderem durch Supervision, Fortbildungen und Austausch.