Programm / Programm / Tagespflege / Aufbauqualifizierung / Erziehung von Kindern (Säule I)
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Anmeldung auf Warteliste Der Morgenkreis (E93-106)

ab Sa., 20.2., 10.00 Uhr
Dozentin: Corinna Daus

Viele Kindertagespflegepersonen machen regelmäßig einen Morgenkreis. Die Kinder kennen das Ritual, es gibt ihnen Sicherheit und ganz automatisch integriert sich auch jeder Neuankömmling. Ob Fingerspiele, Lieder, Jahreszeitenkisten, Instrumente, der Morgenkreis kann vielseitig gestaltet werden. Gerade die wiederkehrenden Lieder, Spiele, Reime werden zu Ritualen der Gruppe. Welche Wirkung hat der Morgenkreis in einer Gruppe? Was bedeutet er für das einzelne Kind? Wie gehe ich in Corona-Zeiten mit dem Thema um? In diesem Kurs werden Ideen ausgetauscht. Auch diejenigen, die sich noch vom Morgenkreis begeistern lassen wollen, sind herzlich willkommen.

Ziel: den Morgenkreis als struktur- und ritualschaffendes Instrument in der Kindertagespflege kennenlernen und Ideen für den eigenen Morgenkreis gewinnen
Methode: Ideenaustausch, Materialvorstellung

Diese Fortbildungen können nur von qualifizierten Tagespflegepersonen besucht werden, die in der Universitätsstadt Marburg oder im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig sind und eine aktuelle Pflegeerlaubnis haben.

Anmeldung auf Warteliste Förderung von Bewegung und Rhythmik durch Musik (E93-107)

ab Mi., 3.3., 9.30 Uhr in Melanchthon-Haus
Dozentin: Beate Lambert

Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass ein verbesserter Gleichgewichtssinn bei Kindern auch direkt mit verbesserten schulischen Leistungen zusammenhängt. Rhythmik und Musik sind ideal dazu geeignet, unsere Kinder spielerisch in Bewegung zu bringen und neben der motorischen Entwicklung auch die geistigen und sozial-emotionalen Kompetenzen zu fördern. Von Bodypercussion über neue Lieder und Spielideen wollen wir alles ausprobieren, was Spaß macht und den unterschiedlichen Möglichkeiten Ihrer Tagespflegekinder gerecht wird.

Ziel: Funktionsweise des Gehirns kennenlernen, Material für die Praxis sammeln
Methoden: Vortrag, Gruppengespräch, praktische Übungen, Tipps zur Umsetzung in der Praxis, alltagsgebräuchliche Musik

Diese Fortbildungen können nur von qualifizierten Tagespflegepersonen besucht werden, die in der Universitätsstadt Marburg oder im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig sind und eine aktuelle Pflegeerlaubnis haben.

Anmeldung auf Warteliste Richtig gute Bilderbücher (E93-101)

ab Mi., 28.4., 18.30 Uhr
Dozentin: Antje Tietz

Gute Bücher wecken die Kreativität, helfen, ins Gespräch zu kommen, vermitteln Wissen, fördern die Sprach- und Bildkompetenz und machen neugierig auf das Leben. Es gibt vieles auf dem Markt, aber wie erkennt man Qualität? Anhand einiger ausgewählter Beispiele wird der Blick unter fachkundiger Anleitung geschult. Antje Tietz von der Kinderbuchhandlung "Lesezeichen" bringt auch dieses Jahr wieder viel neuen Lesestoff von der diesjährigen Buchmesse mit.

Ziel: Vielfältigkeit der Kinderliteratur kennen und Qualität erkennen können
Methode: Input, Gruppengespräch, Büchertisch, Lesezeit

Diese Fortbildungen können nur von qualifizierten Tagespflegepersonen besucht werden, die in der Universitätsstadt Marburg oder im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig sind und eine aktuelle Pflegeerlaubnis haben.

Anmeldung auf Warteliste Märchen mit allen Sinnen erleben (E93-100)

ab Fr., 30.4., 9.00 Uhr
Dozentin: Birgit Reibel

"Der süße Brei", "Das singende klingende Bäumchen", "Die zertanzten Schuhe", schon die Titel dieser Märchen verraten, dass in ihnen mehr steckt als Text. Sie sind voller Geschmack, Klang und Bewegung. Vorgestellt und praktisch erprobt wird der Einsatz von Bewegung, Klang, Bild und Objekt beim Erzählen. Die im Seminar erprobten Methoden lassen sich einfach in der Praxis mit kleinen Kindern einsetzen. Wir beschäftigen uns mit kurzen Märchen aus verschiedenen Ländern, die sich schon für kleine Kinder eignen.

Ziel: kreative Methoden zum Märchenerzählen kennenlernen
Methode: Input, praktische Übungen, Gruppengespräch, Materialauslage

Diese Fortbildungen können nur von qualifizierten Tagespflegepersonen besucht werden, die in der Universitätsstadt Marburg oder im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig sind und eine aktuelle Pflegeerlaubnis haben.

Anmeldung auf Warteliste Zarte Jungs und rauflustige Mädchen (E93-103)

ab Mi., 5.5., 9.00 Uhr
Dozent: Christoph Oppenheimer

Wir leben in aufgeklärten Zeiten. Kinder wachsen immer öfter in den verschiedensten Familienformen auf. So zählt es heute bspw. nicht mehr zu den Kuriositäten, wenn Kinder mit zwei Vätern aufwachsen. Sogar das Selbstverständnis von Zweigeschlechtlichkeit (Mann und Frau) wird in Frage gestellt. Aber was macht das eigentlich mit unseren Kindern? Sind klassische Rollenbilder nicht wichtig für deren Entwicklung? Woran sollen sich Erziehende dabei orientieren?
Die Fortbildung gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der pädagogischen Handlungsempfehlungen zur geschlechterbewussten Erziehung und klärt u.a. Begrifflichkeiten wie nicht-binär, trans*, cis und inter*. Neben theoretischen Perspektiven sowie Zahlen und Fakten liegt der Fokus im Wesentlichen auf praxisorientierten Überlegungen für die alltägliche Arbeit mit Kindern unterschiedlichsten Geschlechts im Alter von 0-6 Jahren. Anhand erlebnisaktivierender Methoden und kurzen Impulsreferaten soll der gemeinsame Austausch unterstützt werden und zur Selbstreflektion anregen, um die eigenen Genderkompetenzen zu erkennen und zu erweitern.

Ziel: Verständnis für Vielfalt von Geschlechtlichkeit, Anregungen für die eigene Arbeit
Methode: PowerPoint, Kleingruppenarbeit, Gruppengespräch, Selbstreflektion

Diese Fortbildungen können nur von qualifizierten Tagespflegepersonen besucht werden, die in der Universitätsstadt Marburg oder im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig sind und eine aktuelle Pflegeerlaubnis haben.

Kinder erleben untereinander in der Gruppe viele schöne Momente, manchmal kommt es aber auch zum Streit. Die Kindertagespflegeperson muss die Situation dann sensibel begleiten. Dabei hilft es, das Verhalten der Kinder zu verstehen, um ihnen einen guten Weg aus dieser Situation zu zeigen und die Beziehung der Kinder untereinander zu fördern. Dazu ist es wichtig, Wissen über die sozial-emotionale Entwicklung von Kindern zu haben. Welche Handlungsschritte bieten sich für die Kindertagespflegeperson in dieser Situation an? Sollten evtl. die Eltern miteinbezogen werden? Auch die Reflexion der eigenen Prägung und Haltung gegenüber impulsivem Verhalten ist wichtig, um mit solchen Situationen professionell umzugehen.

Ziel: Verhalten der Kinder verstehen, Handlungswege kennen, Erfahrungen austauschen
Methode: Impulsvortrag, PowerPoint, Gruppengespräch

Diese Fortbildungen können nur von qualifizierten Tagespflegepersonen besucht werden, die in der Universitätsstadt Marburg oder im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig sind und eine aktuelle Pflegeerlaubnis haben.

Anmeldung auf Warteliste Schlafen in der Kindertagespflege (E93-104)

ab Do., 24.6., 17.30 Uhr
Dozentin: Gabriele Vahl

Der kindliche Schlaf ist wichtig, denn dann regeneriert sich das Kind und verarbeitet das Erlebte. Danach kann die nächste Spiel- und Wachphase aufmerksam erlebt werden. In der Kindertagespflege ist der Mittagsschlaf ein fester Bestandteil im Tagesablauf. Ein Tagespflegekind kommt dann gut in den Schlaf, wenn es eine Bindung zur Kindertagespflegeperson aufgebaut hat. Zusätzlich können Raumgestaltung und Rituale helfen, den Mittagsschlaf in den Kindertagespflegealltag gut zu integrieren.

Ziel: mehr Sicherheit im Umgang mit Eingewöhnungsschwierigkeiten beim Schlafen
Methode: Impulsvortrag, Gruppenarbeit, Gruppengespräch

Diese Fortbildungen können nur von qualifizierten Tagespflegepersonen besucht werden, die in der Universitätsstadt Marburg oder im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig sind und eine aktuelle Pflegeerlaubnis haben.

Anmeldung möglich Familie heute (F93-104)

ab Do., 9.9., 18.30 Uhr
Dozentin: Anke Bäumker

Familiensysteme sind heute so vielfältig wie unsere Gesellschaft. Ob Patchwork, Wohngemeinschaft, Mehrgenerationenhaus, Regenbogen oder Vater-Mutter-Kind, Familie ist da, wo Kinder sind! Vor welchen Herausforderungen und Chancen stehen diese verschiedenen Systeme? Was bringen Kinder aus den verschiedenen Systemen an Ressourcen aber auch Unterstützungsbedarf in die Kindertagespflege mit?

Ziel: Vermittlung der Erkenntnisse aktueller Studien, Selbstreflexion, Handlungssicherheit in der Unterstützung der Kinder und im Umgang mit der Familie
Methode: Impulsvortrag, Gruppenarbeit, kollegiale Beratung

Diese Fortbildungen können nur von qualifizierten Tagespflegepersonen besucht werden, die in der Universitätsstadt Marburg oder im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig sind und eine aktuelle Pflegeerlaubnis haben.

Anmeldung möglich Kinder in belastenden Situationen begleiten (F93-105)

ab Mi., 29.9., 18.30 Uhr
Dozent: Ansgar Huber

In der Kindertagespflege kann es plötzlich geschehen, dass die betreuten Kinder mit großen Veränderungen in der Familie zurechtkommen müssen. Krankheit, Trennung oder Todesfälle stürzen das gesamte Familiensystem in emotionale Turbulenzen. Wie kann man Kindern dabei helfen, diese Erfahrungen zu verstehen und zu verarbeiten? Welche kognitiven Voraussetzungen bringen Kinder mit und welche Bilder sind kindgerecht und trostspendend? Ist dies kulturell unterschiedlich oder gibt es kulturübergreifende Bilder, die man den Kindern anbieten kann?

Ziel: Handlungssicherheit und Handwerkszeug erweitern
Methode: Input, Gruppengespräch

Diese Fortbildungen können nur von qualifizierten Tagespflegepersonen besucht werden, die in der Universitätsstadt Marburg oder im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig sind und eine aktuelle Pflegeerlaubnis haben.

Anmeldung möglich Wie Kinder das Lernen entdecken (F93-100)

ab Do., 30.9., 18.30 Uhr
Dozentin: Renate Bacher

Sind 500 ml Saft in einem schmalen, hohen Glas mehr als in einem flachen, dicken Glas? Das Kind konstruiert sein Weltverständnis (Wissen) in der selbsttätigen Auseinandersetzung mit seiner Umwelt. In dem Kurs geht es darum, wie dies geschieht und welche Phasen ein Kind dabei durchläuft. Es werden die vier Hauptstadien der kognitiven Entwicklung bei Kindern nach Piaget unter die Lupe genommen und die Frage, welche Faktoren besonders in den ersten Lebensjahren diese Entwicklung beeinflussen.

Ziel: kindlichen Forschungsdrang verstehen und fördern können
Methode: Vortrag, PowerPoint, moderiertes Gruppengespräch

Diese Fortbildungen können nur von qualifizierten Tagespflegepersonen besucht werden, die in der Universitätsstadt Marburg oder im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig sind und eine aktuelle Pflegeerlaubnis haben.


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