Programm / Programm / Tagespflege / Aufbauqualifizierung / Entwicklung von Kindern (Säule II)

Anmeldung auf Warteliste Partizipation von Anfang an (E93-201)

ab Mo., 10.5., 18.30 Uhr
Dozentin: Sabine Rother-Holste

In welchem Alter beginnt kindliche Selbstbestimmung? Haben Kinder das Recht, selbst zu entscheiden, was und wie viel sie essen, wann und wie lange sie schlafen oder was und mit wem sie spielen? Fördern frühe Beteiligungserfahrungen die Demokratiefähigkeit einer Gesellschaft? In diesem Kurs gehen wir der Frage nach, welche Möglichkeiten der Partizipation in der Kindertagespflegegruppe bereits gelebt werden, wo Grenzen liegen und welche Ideen in Zukunft ausprobiert werden können. Wie wurde Partizipation im Hinblick auf dem Umgang mit dem Corona-Virus in der Kindertagespflegegruppe erlebt und umgesetzt?

Ziel: Wissen um die Bedeutung von Beteiligung und Selbstwirksamkeit, praktische Tipps und Beispiele
Methoden: Impulsvortrag, Kleingruppenarbeit, Gruppengespräch

Diese Fortbildungen können nur von qualifizierten Tagespflegepersonen besucht werden, die in der Universitätsstadt Marburg oder im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig sind und eine aktuelle Pflegeerlaubnis haben.

Anmeldung auf Warteliste Essen mit Kindern (E93-207)

ab Mo., 28.6., 18.00 Uhr
Dozentin: Hannelore Frida Weise

Ein wichtiger Beitrag für eine gesunde Entwicklung des Kindes ist die Ernährung. Was essen Kinder gerne und was sind Empfehlungen für die Ernährung im Kindesalter? Dabei kommt es nicht nur auf das Angebot der Lebensmittel an, das wir Kindern machen, auch Tischrituale, Essenszeiten, Einkauf und Zubereitung sind wichtige Erfahrungen für das Kind. Wie kann es hierbei gelingen, einen Grundstein für ein gesundes Essverhalten zu legen?

Ziel: Ernährungsbildung und Alltagskompetenzen der Tagespflegekinder fördern, kompetente Ansprechpartner für Eltern sein
Methode: PowerPoint, Kleingruppenarbeit, Küchenpraxis, Büchertisch

Diese Fortbildungen können nur von qualifizierten Tagespflegepersonen besucht werden, die in der Universitätsstadt Marburg oder im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig sind und eine aktuelle Pflegeerlaubnis haben.

Anmeldung auf Warteliste Kinder fordern uns heraus (E93-204)

ab Mo., 5.7., 9.00 Uhr
Dozentin: Ursel Heinze

Kinder, die uns fordern und die Abläufe stören, lassen uns häufig ratlos zurück. Die einen sind laut und aggressiv, andere still, leise und schüchtern. Die Botschaft dieser Kinder zu entschlüsseln, ist nicht immer leicht. Auch diese Kinder sind kompetente Gestalter*innen ihrer Entwicklungsprozesse und Expert*innen ihrer Lebenssituation. In jedem Fall sind die zuständigen Kindertagespflegepersonen mit ihnen besonders emotional beschäftigt und machen sich Sorgen. Diese Fortbildung will Kindertagespflegepersonen entlasten und ganz praktische maßgeschneiderte Lösungen für den Alltag entwickeln. Wir wollen uns aber auch damit beschäftigen, das schwierige und vielleicht rätselhafte Verhalten der Kinder zu entschlüsseln und den Sinn zu verstehen. Während der Fortbildung gibt es Gelegenheit, an Fällen und problematischen Situationen aus der Praxis der Kindertagespflegepersonen zu arbeiten.

Ziel: Verhalten der Kinder verstehen, praktische Handlungsstrategien entwickeln
Methode: Input, Gruppenarbeit, Fallbesprechung

Diese Fortbildungen können nur von qualifizierten Tagespflegepersonen besucht werden, die in der Universitätsstadt Marburg oder im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig sind und eine aktuelle Pflegeerlaubnis haben.

Anmeldung möglich Wahrnehmungs- und Sinnesförderung (E93-205)

ab Do., 8.7., 18.00 Uhr in Melanchton-Haus
Dozentin: Lisa Konur

Lisa Konur bearbeitet mit Ihnen in diesem Workshop Situationen, in denen Verhaltensauffälligkeiten oder Einschränkung in der Sinnesverarbeitung bei Tagespflegekindern erlebt werden und gibt Hilfestellung zum Umgang damit. Wichtige Fragen dabei sind: Was sind Hinweise auf Störungen oder Verzögerungen in der Entwicklung? Wie kann Wahrnehmungsförderung gelingen? Wie sind die Wege, die Kindertagespflegepersonen gehen können und welche Möglichkeiten der Beratung können sie finden? Was können Beratungsstellen konkret anbieten zur Unterstützung, auch in der Zusammenarbeit mit den Eltern? Fälle aus der Praxis oder Fragen können mitgebracht und besprochen werden.

Ziel: Sensibilisierung für Entwicklungsverzögerungen, Beratungsstellen kennenlernen
Methode: Vortrag, PowerPoint, Fallbesprechung

Diese Fortbildungen können nur von qualifizierten Tagespflegepersonen besucht werden, die in der Universitätsstadt Marburg oder im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig sind und eine aktuelle Pflegeerlaubnis haben.

Anmeldung auf Warteliste Mundmotorik bei Kindern verstehen und fördern (E93-203)

ab Mi., 14.7., 17.00 Uhr
Dozentin: Christina Lange

In diesem Kurs wird der Mund genau unter die Lupe genommen. Dabei wird der Mund- und Gesichtskomplex in seiner Physiologie und Anatomie erläutert und die vielfältigen Mundfunktionen besprochen. Was ist eine Fütterungsstörung? Wann und wie beginnt das Kauen? Wie wirken sich sogenannte Habits (z.B. Daumenlutschen, Nuckeln) auf die Zahnstellung und Artikulation aus? Was sind unerwünschte Folgen der Mundatmung? Im Anschluss sollen Hilfestellungen vermittelt werden, wie die Mundmotorik in der Kindertagespflege bei Kindern verbessert werden kann.

Ziel: Verständnis von Ursache und Wirkung schädlicher Angewohnheiten im Bereich der Mundmotorik und Fördermöglichkeiten im Rahmen der Kindertagespflege
Methode: Vortrag, Selbsterfahrung in Form von Saug-, Kau-, Schluckübungen, Atemübungen, praktisches Ausprobieren von Fördermaterial, Fallbesprechung, Kleingruppenarbeit, Flipchart, Seminarunterlagen

Diese Fortbildungen können nur von qualifizierten Tagespflegepersonen besucht werden, die in der Universitätsstadt Marburg oder im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig sind und eine aktuelle Pflegeerlaubnis haben.

fast ausgebucht Die Natur mit Kindern entdecken (F93-201)

ab Sa., 18.9., 9.00 Uhr
Dozentin: Michael Müller-Schwarz

Kinder brauchen Lebensräume, um ihre naturgegebene Neugier ausleben zu können und um Neues auszuprobieren. Sie brauchen eine Atmosphäre, die sie anregt und ihnen die Möglichkeit gibt, sich mit Dingen und Unbekanntem auseinanderzusetzen. Die Natur bietet für die Kinder vielerlei Anregendes: sie können sich verstecken, entdecken, erkunden, rennen, kriechen, krabbeln, schleichen, klettern, balancieren, mit Sand und Matsch formen, mit Naturmaterialien experimentieren und umgehen. Der kindlichen Fantasie und Kreativität sind in der Natur keine Grenzen gesetzt. In der aktiven Auseinandersetzung mit sich und der Welt brauchen Kinder alle ihre Sinne. Über die Sinne und deren Förderung macht das Kind vielfältige Lebens- und Bildungserfahrungen. Zudem bietet die Natur den Kindern einen weitgehend unbegrenzten Raum, in dem der natürliche Bewegungsdrang der Kinder ungehindert ausgelebt werden kann. Auf der Basis von Geborgenheit und Sicherheit können die Kinder die Natur entdecken und Abenteuer erleben.

Ziel: Reflexion über Initiierung und Begleitung von Bildungsprozessen in der Natur
Methode: PowerPoint, Gruppenarbeit, Übungen im Naturraum, Selbsterfahrung

Diese Fortbildungen können nur von qualifizierten Tagespflegepersonen besucht werden, die in der Universitätsstadt Marburg oder im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig sind und eine aktuelle Pflegeerlaubnis haben.

fast ausgebucht Sprachentwicklung bei Kindern fördern (F93-202)

ab Sa., 25.9., 9.00 Uhr
Dozentin: Carla Sack

"Überall steckt Sprache drin!" Wie im Konzept des Deutschen Jugendinstitutes formuliert, bietet der Alltag eine Vielzahl an Möglichkeiten, die sprachliche Entwicklung der Kinder zu unterstützen. Wir als Bezugspersonen müssen sie jedoch erkennen, nutzen und so gestalten, dass die Kinder (sprachlich) davon profitieren. Wir werden uns damit beschäftigen, wie Kinder sich Sprache aneignen und welche Rahmenbedingungen sie benötigen, damit der Aneignungsprozess erfolgreich ist. Es werden außerdem wichtige sprachförderliche Strategien vermittelt und eingeübt. Am zweiten Termin reflektieren wir, wie die Umsetzung im Alltag gelungen ist, welche Hürden es gibt und welche Erfolge bei den Kindern erkennbar sind.

Ziel: Sensibilisierung für Möglichkeiten der alltäglichen Sprachförderung
Methode: Input, Diskussion, Videobeispiele, Praxisübungen

Diese Fortbildungen können nur von qualifizierten Tagespflegepersonen besucht werden, die in der Universitätsstadt Marburg oder im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig sind und eine aktuelle Pflegeerlaubnis haben.

Anmeldung auf Warteliste Mahlzeit! – Ein Erlebnis für Kinder (F93-206)

ab Do., 7.10., 9.00 Uhr
Dozenten: Sabine Rother-Holste , Hannelore Frida Weise

Wie fühlt sich die Kartoffel an? Wie schmeckt die Karotte? Was ist in der Walnuss, wenn sie geknackt ist? Essen ist Erleben mit allen Sinnen! Dabei lernen Kinder durch Aussehen, Geschmack und Geruch die Lebensmittel kennen. Das Auswählen und die Zubereitung der Speisen sind Lernerfahrungen für Kinder und machen Spaß. In der Kindertagespflege können Mahlzeiten und ein bewusster Umgang bzw. Einsatz von Lebensmitteln einen Grundstein für ein lebenslanges gesundes Essverhalten bilden. Sie können das gesunde Selbstbild des Tagespflegekindes fördern. Das gemeinsame Essen ist ein festes Ritual im Kindertagespflegealltag und verbindet die Kindertagespflegegruppe.

Ziel: Sensibilisierung für die Bedeutung von gemeinsamer Essenszubereitung und gemeinsamem Genuss von Lebensmitteln, Lernsituationen erkennen, Freude am kreativen Tun in der Küche vermitteln
Methode: Input, Gruppenarbeit, praktische Übungen, PowerPoint

Diese Fortbildungen können nur von qualifizierten Tagespflegepersonen besucht werden, die in der Universitätsstadt Marburg oder im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig sind und eine aktuelle Pflegeerlaubnis haben.

Anmeldung auf Warteliste Kinder fordern uns heraus (F93-204)

ab Fr., 29.10., 9.00 Uhr
Dozentin: Ursel Heinze

Kinder, die uns fordern und die Abläufe stören, lassen uns häufig ratlos zurück. Die einen sind laut und aggressiv, andere still, leise und schüchtern. Die Botschaft dieser Kinder zu entschlüsseln, ist nicht immer leicht. Auch diese Kinder sind kompetente Gestalter*innen ihrer Entwicklungsprozesse und Expert*innen ihrer Lebenssituation. In jedem Fall sind die zuständigen Kindertagespflegepersonen mit ihnen besonders emotional beschäftigt und machen sich Sorgen. Diese Fortbildung will Kindertagespflegepersonen entlasten und ganz praktische maßgeschneiderte Lösungen für den Alltag entwickeln. Wir wollen uns aber auch damit beschäftigen, das schwierige und vielleicht rätselhafte Verhalten der Kinder zu entschlüsseln und den Sinn zu verstehen. Während der Fortbildung gibt es Gelegenheit, an Fällen und problematischen Situationen aus der Praxis der Kindertagespflegepersonen zu arbeiten.

Ziel: Verhalten der Kinder verstehen, praktische Handlungsstrategien entwickeln
Methode: Input, Gruppenarbeit, Fallbesprechung

Diese Fortbildungen können nur von qualifizierten Tagespflegepersonen besucht werden, die in der Universitätsstadt Marburg oder im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig sind und eine aktuelle Pflegeerlaubnis haben.

Anmeldung auf Warteliste Vom Plappern zum Erzählen (F93-203)

ab Sa., 20.11., 9.00 Uhr
Dozentin: Christina Lange

Anhand der Meilensteine der Sprachentwicklung und des Sprachbaums wird der Spracherwerb erläutert. Gerade in den ersten drei Lebensjahren stellt die Sprachentwicklung einen wichtigen Lernprozess dar, bei dem die Kindertagespflegeperson als Sprachvorbild dient. Wie kann diese Entwicklung gelingen und welche Schwierigkeiten können dabei auftauchen? Wie kann ich die Sprachentwicklung individuell unterstützen? Fallbeispiele können eingebracht und besprochen werden. Der mehrsprachige Spracherwerb sowie das Thema Late-Talker werden vertieft.

Ziel: Vermittlung von Fachwissen zu Entwicklungsschritten, Fallbeispiele bearbeiten, Spielideen entwickeln
Methode: Einführungsvortrag, Bearbeitung gezielter Fragestellungen, Fallbesprechungen in der Großgruppe, Kleingruppenarbeit, Videoanalysen, Flipchart, Seminarunterlagen

Diese Fortbildungen können nur von qualifizierten Tagespflegepersonen besucht werden, die in der Universitätsstadt Marburg oder im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig sind und eine aktuelle Pflegeerlaubnis haben.